Johnson & Johnson verdient wegen Rückrufen weniger

Kostspielige Medikamentenrückrufe und die zunehmende Konkurrenz von Generikaprodukten haben dem US-Konzern Johnson & Johnson im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Wie der Hersteller von Konsumgütern, Arzneimitteln und Medizintechnik mitteilte, sank der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr um annähernd ein Fünftel auf 2,78 Mrd. US-Dollar.

Bereinigt um die Kosten für Rückrufe und Restrukturierungen legte der Gewinn zu und sogar etwas stärker als von Marktbeobachtern erwartet. Der Umsatz verbessert sich im zweiten Quartal um 8,3 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar. Seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern.

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