Kein höheres Krebsrisiko bei künstlichem Insulin
Zuvor hatten zwei von vier Studien im Fachjournal "Diabetologia" nahegelegt, dass mit dem Insulin Lantus (Inhaltsstoff Glargin) behandelte Diabetiker besonders bei hohen Dosierungen etwas häufiger an Krebs erkrankten als diejenigen, die Humaninsulin bekamen.
Aus Sicht der Arzneimittelbehörde sind die Studien nicht beweiskräftig. Eine Prüfung der Ergebnisse habe gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Lantus und Krebs weder bestätigt noch ausgeschlossen werden könne. Wegen der begrenzten Aussagekraft der Studien habe die Behörde Lantus-Hersteller Sanofi-Aventis gebeten, weitere Forschungen in diesem Feld auf den Weg zu bringen.
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