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Kleine Beeren durch schlechtes Wetter

Weinbauern im Burgenland mit großen Ernteeinbußen

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Die Weinbauern des Burgenlandes erleiden infolge schlechten Wetters zur Blütezeit große Ernteeinbußen. Wie die Burgenländische Landwirtschaftskammer berichtet, gibt es einen Rückgang zwischen 20 und 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ursprünglich war ein Minus von 13 Prozent erwartet worden. Die Qualität dürfte hingegen gleichbleiben oder sogar zunehmen, so Weinbauberater Finster zur APA.

Wurden im Vorjahr im Burgenland fast 800.000 Hektoliter Wein geerntet, wird heuer aufgrund bisheriger Ergebnisse ein Menge von rund 640.000 bis 650.000 Hektoliter erwartet. Der Hagel hat dabei nach Angaben Finsters keine so große Rolle gespielt. Die Trauben seien allerdings, bedingt durch kühles und regnerisches Wetter während der Blütezeit, eher lockerbeerig und nicht so groß wie im Vorjahr, so der Weinbauexperte.

Im Hinblick auf die Qualität zeige sich ein schönes Fruchtspiel, bedingt durch viele aromatische Beeren. Dazu würden auch die derzeit bereits vorherrschenden kühlen Nächte beitragen. "Der Temperaturwechsel war für die Fruchtigkeit sehr gut", so der Experte. Hinzu komme, dass es für die Trauben ausreichend Wasser gab.

"Nicht ganz so erfreulich" sei die Preisentwicklung. Die Preise bewegten sich derzeit bei Normalware im Rahmen von 20 bis 40 Cent pro Kilogramm Trauben. Zu dieser Entwicklung trage bei, dass bei privaten Betrieben möglicherweise noch einige Tanklager voll seien.