Constantin-Chef Bernhard Burgener ist optmistisch

Sportgeschäft zieht Constantin Medien ins Minus

Der deutsche Fernseh- und Sportrechtekonzern Constantin Medien ist wegen der schlechten Geschäfte seiner Sportsparte mit dem TV-Sender DSF in die Verlustzone gerutscht. Im zweiten Quartal schrieb das Unternehmen Verluste in Höhe von 6,5 Mio. Euro - nach 5,2 Mio. Euro Überschuss vor Jahresfrist.

Mit der Vollkonsolidierung der Tochter Highlight Communications kletterte der Umsatz von 63,2 auf 106,9 Mio. Euro. Einbrüche im Werbegeschäft, Sanierungskosten und außerordentliche Aufwendungen belasteten die Sportsparte im laufenden Geschäftsjahr mit einem Betrag im unteren zweistelligen Millionenbereich.

Das Loch werde aber voraussichtlich durch Einnahmen in Höhe von bis zu 30 Mio. Euro gestopft, die der Konzern durch einen Teilvergleich mit einer Manager-Versicherung erwarte.

Die Medienfirma hatte einen jahrelangen Rechtsstreit mit der ehemaligen Führungsriege des Constantin-Vorgängers EM.TV um Thomas und Florian Haffa geführt. Constantin Medien erwartet im Gesamtjahr weiterhin ein Konzernergebnis von rund 3,1 bis 5,1 Mio. Euro bei einem Umsatz von 500 bis 520 Mio. Euro.