Metro schrieb Quartalsverluste

Der deutsche Handelsriese Metro ist im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2013/14 bei sinkenden Umsätzen tief in die Verlustzone gerutscht. Der Konzern grenzte zudem seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr ein. Vor allem die von einem Dauerstreit mit Minderheitseigner Erich Kellerhals belastete Tochter Media Saturn wird im Gesamtjahr weniger Ertrag abliefern als angenommen.

Metro verzeichnete von Jänner bis März bei einem um 7,6 Prozent auf 14,3 Mrd. Euro gesunkenen Umsatz einen operativen Verlust (Ebit) vor Sonderfaktoren von 40 Mio. Euro - nach einem Plus von 14 Mio. Euro im Jahr zuvor, wie Metro am Donnerstag mitteilte. Auch unter dem Strich stand nach Anteilen Dritter ein Minus von 269 (minus 16) Mio. Euro.

Der Konzern lag damit im Rahmen der Erwartungen des Marktes. Analysten hatten im Mittel mit einem Umsatz von 14,4 Mrd. Euro und einem operativen Verlust vor Sonderfaktoren von 42,8 Mio. Euro gerechnet.

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