Minus 1,7%: Weniger freie AMS-Stellen

Im Jahr 2013

Minus 1,7%: Weniger freie AMS-Stellen

Völlig anders war die Entwicklung bei Akademikern - hier gab es ein Plus.

Im Vorjahr ist die Zahl der freien Stellen beim Arbeitsmarktservice (AMS) um 1,7 Prozent auf 401.462 gesunken, das sind um 6.823 offene Stellen weniger als im Jahr davor. Völlig anders war die Entwicklung bei Akademikern - hier gab es ein Plus von 10,7 Prozent.

Alle 80 Sekunden wurde eine neue freie Stelle gemeldet, rechnete AMS-Vorstand Johannes Kopf am Freitag in einer Aussendung vor. 72 Prozent der Jobangebote waren Vollzeitarbeitsplätze, 19 Prozent Teilzeitjobs und in neun Prozent der gemeldeten Stellen waren für die Betriebe beide Varianten möglich.

Der Boom beim "Betongold" spiegelt sich auch in der AMS-Statistik wieder. Bei den offenen Stellen im Bereich Grundstücks- und Wohnungswesen gab es ein Plus von 36,3 Prozent. Im Bereich Unterricht und Erziehung lag der Zuwachs bei 25,1 Prozent.

Dass über alle Branchen hinweg trotzdem ein Minus im Jahresvergleich anfiel liegt daran, dass die Branchen die zulegen konnten relativ wenige Personen beschäftigen. So gab es etwa im Fremdenverkehr mit 73.113 offenen Stellen ein Minus von 2,7 Prozent.