Mitterlehner will Standort Österreich stärken
Österreichs Industrieanteil liege zwar mit 18,3 Prozent deutlich über dem EU-Schnitt von 15,2 Prozent, habe aber noch viel Potenzial nach oben.
"Wir werden in etwa drei Monate für die Erarbeitung der Strategie brauchen", sagte der Minister im Anschluss an das Treffen mit den Konzernbossen in einer Pressekonferenz. Die neue Initiative sei auch im Regierungsprogramm vorgesehen und ressortiere nicht nur zum Wirtschaftsministerium. Die Strategie soll "komplette Rahmenbedingungen bringen, die die Wirtschaft braucht und das Leben erleichtern".
Als Themenfelder beackert werden die Wissens-, Forschungs- und Innovationsbasis, Klima, Energie, Umwelt und Ressourcen sowie das Arbeitsumfeld und der Rechtsrahmen (z. B. Steuergesetze und Lohnnebenkosten). Es sei auch ein Ziel dieser Gruppe, eine andere Wahrnehmung der Industrie in der Bevölkerung zu erreichen. Die Wirtschaft solle einen anderen Stellenwert in der Öffentlichkeit haben. "Die Stimmung ist momentan beinahe schlechter als die Lage."
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