Neuer Lloyds-Chef stößt 600 britische Filialen ab

Die teilverstaatlichte Großbank Lloyds will sich in Großbritannien von 600 Filialen trennen und auch den Verkauf anderer Geschäftsteile beschleunigen. Der neue Chef Antonio Horta-Osorio kündigte am Dienstag an seinem ersten Arbeitstag außerdem eine umfassende Überprüfung der Geschäftsstrategie an. Mit den Verkäufen setzt die britische Bank eine Anweisung europäischer Wettbewerbsbehörden vom November 2009 um.

Unter anderem kommen das Immobilieninstitut Cheltenham & Gloucester, die Marke TSB sowie einige Lloyds TSB Filialen in England und Schottland unter den Hammer. Die nun zum Verkauf stehenden Sparten trugen nach Schätzungen von Lloyds im Jahr 2008 umgerechnet knapp 600 Mio. Euro zum Vorsteuergewinn bei und erzielten Einnahmen von 1,6 Mrd. Euro.

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