Hoher Dollar-Kurs und Restrukturierungskosten belasten Sportartikelhersteller

Nike mit Gewinneinbruch

Der weltgrößte Sportartikel-Hersteller Nike hat im vergangenen Quartal einen Gewinneinbruch von 30 Prozent erlitten. Auslöser waren vor allem der im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Dollar-Kurs sowie hohe Restrukturierungskosten von 195 Mio. Dollar.

Allerdings liefen auch die Geschäfte in der Wirtschaftskrise merklich schlechter. Unterm Strich verdiente Nike in dem Ende Mai abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal noch 341,4 Mio. Dollar. Der Umsatz schrumpfte um 7,4 Prozent auf 4,71 Mrd. Dollar.

Bei unveränderten Währungskursen wären die Umsätze auf dem Vorjahresniveau geblieben, betonte Nike. Der höhere Dollar-Kurs drückte die Einnahmen bei der Umrechnung in die US-Währung. Die Restrukturierungskosten gehen unter anderem auf den im Frühjahr angekündigten Abbau von 1.750 Arbeitsplätzen oder rund 5 Prozent der Belegschaft zurück. Beunruhigend für die Geschäftsaussichten ist aber vor allem der Rückgang der Aufträge um 12 Prozent auf 7,8 Mrd. Dollar.