Novartis nicht an Impfstofffirma Intercell interessiert - Kreise

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Der Schweizer Pharmariese Novartis ist Kreisen zufolge derzeit nicht an einer Übernahme des angeschlagenen Wiener Impfstoffherstellers Intercell interessiert. "Novartis ist nicht erpicht auf eine Transaktion", sagte eine mit dem Unternehmen vertraute Person. Die Schweizer hätten selbst eine Reihe an vielversprechenden Impfstoffkandidaten im Portfolio.

"Warum sollte Novartis Intercell übernehmen, wenn der Konzern bereits Zugriff auf die Pipeline hat", sagte die Person. Intercell ist nach einer Reihe von Fehlschlägen auf der Suche nach Geldgebern und hat dafür auch eine Übernahme durch einen großen Pharmakonzern ins Auge gefasst. Als wahrscheinlichster Kandidat galt dafür bisher Novartis: Die Schweizer haben bereits knapp 15 Prozent der Anteile. Sie kooperieren mit Intercell bei dem einzigen Produkt, das die Wiener bisher am Markt haben: einem Impfstoff gegen die Tropenkrankheit Japanische Enzephalitis. Zudem haben sie Zugriff auf die wirkungsverstärkende Technologie Adjuvans IC31.

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