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Österreich behält Triple-A-Rating

Das Milliardenloch rund um die Hypo hatte zuletzt Ratingsorgen verstärkt

Die Republik Österreich kann bei der Ratingagentur Fitch fürs erste aufatmen: Die US-Ratingagentur hat am Freitag das Spitzenrating AAA für Österreich bestätigt und auch den Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Staats auf "stabil" gelassen.

Das Milliardenloch rund um die notverstaatlichte Hypo hatte in Österreich zuletzt Ratingsorgen verstärkt. Fitch selbst räumt ein, dass die Restrukturierung der staatlichen Bank die Schulden Österreichs stärker belasten werde als bisher gedacht. Andererseits sei die Dynamik der öffentlichen Verschuldung aber "relativ günstig". 2014/15 sollte bei einer Verschuldung von annähend 80 Prozent des BIP der Gipfel erreicht sein. Das Risiko, dass der Staat von Lasten weiterer Banken noch in die Pflicht genommen wird, sieht Fitch begrenzt, wenngleich weitere Kapitalspritzen für andere staatlich gestützte Banken nicht ausgeschlossen werden könnten.