Kurioser Wirbel um Arbeitslosenzahlen

455.860 ohne Job

Kurioser Wirbel um Arbeitslosenzahlen

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im Jänner weiter zurückgegangen. Per Monatsende sank die Zahl der arbeitslosen Personen (inklusive Schulungsteilnehmer) zum Vorjahr um 7,7 Prozent. Insgesamt waren mit Ende Jänner 455.860 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkt, geht aus den aktuellen Arbeitsmarktdaten hervor, die heute unüblicherweise vom SPÖ-Parlamentsklub veröffentlicht wurden.
 
Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition verringerte sich um 1,2 Prozentpunkte auf 9,5 Prozent. Besonders stark fiel der Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Warenproduktion, am Bau, in der Gastronomie und im Handel aus. Deutlich gestiegen ist die Zahl der beim AMS gemeldeten sofort verfügbaren offenen Stellen, und zwar um fast ein Drittel auf 59.103 freie Jobs.
 
An und für sich gibt es zwischen dem AMS und dem Sozialministerium, das jetzt seit der neuen Bundesregierung von Ministerin Beate Hartinger (FPÖ) geführt wird, eine Vereinbarung, dass das Sozialministerium die aktuellen Zahlen veröffentlicht. Aus dem Sozialministerium hieß es heute auf APA-Anfrage jedoch, dass die Veröffentlichung auf morgen, Freitag, verschoben werde, weil noch einige Details zu klären wären. Kurz darauf erfolgte eine OTS-Aussendung des SPÖ-Parlamentsklubs mit einem Link zu den Jänner-Zahlen.
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