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Zahlreiche Flugausfälle

Coronavirus: AUA schickt 7.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Als Maßnahme gegen die zahlreichen Flugausfälle schickt die AUA nun Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Das Coronavirus trifft wirtschaftlich vor allem Fluglinien hart. Jetzt muss auch Austrian Airlines (AUA) auf die zahlreichen Flugausfälle reagieren. Am Freitag wurde bekannt, dass die AUA 7.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt.

Zuvor lockten sie ihre Kunden mit der Möglichkeit, kostenlos ihre Flüge umzubuchen, wenn sie noch im März buchen. Alle Tickets, unabhängig vom Preis, können einmal ohne Gebühr auf ein alternatives Datum bis zum 31. Dezember umgebucht werden, wenn sie bis zum 31. März neu gebucht werden, teilte die Lufthansa-Tochter am Freitag mit. Die Regel gilt für die ganze Lufthansa Gruppe.

Aber auch alle Tickets, die bis zum 5. März 2020 gebucht wurden und spätestens am 30. April 2020 gültig sind, können ab sofort einmalig kostenfrei umgebucht werden. Das Alternativdatum muss noch heuer sein (bis 31. Dezember 2020).

Abflug- und Zielflughafen dürfen bei den Umbuchungen allerdings nicht geändert werden. Sollte der ursprünglich gebuchte Tarif beim neu gewählten Reisedatum nicht mehr verfügbar sein, fällt ein entsprechender Differenzbetrag auf den nächstmöglichen Tarif an. Die Umbuchung muss vor dem eigentlichen Flugdatum erfolgen, eine nachträgliche Umbuchung ist nicht möglich.

Abgesehen davon gilt: Wird ein Flug wegen Coronavirus gestrichen, können Betroffene kostenfrei umbuchen oder erhalten auf Wunsch eine Erstattung, schreibt die AUA in ihrer Aussendung.

Zur Lufthansa-Gruppe gehören neben der AUA auch Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines und Air Dolomiti.