Gas und Strom haben sich hingegen verteuert

Preisrückgang bei Haushaltsenergie

Österreichs Haushalte mussten im August 2009 für Energie um 10,7 Prozent weniger zahlen als im August 2008. Grund dafür waren die deutlich niedrigeren Preise für Treibstoffe und Heizöl. Gestiegen sind dagegen die Preise für Strom und Gas. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2009 war Haushaltsenergie im August aber um 1,5 Prozent teurer, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur errechneten Energiepreisindex (EPI) hervor.

Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im August gegenüber Juli um 0,4 Prozent und gegenüber August 2008 um 0,3 Prozent.

Superbenzin war im August 2009 um 13,4 Prozent billiger als im August 2008, Diesel um 24 Prozent und Normalbenzin um 13,5 Prozent. Der Preis für Heizöl sank um 30,7 Prozent.

Strom war im Jahresvergleich um 4,6 Prozent teurer, Gas um 9 Prozent und Fernwärme um 1,9 Prozent. Die Preise für feste fossile Brennstoffe sanken im Durchschnitt um 4,1 Prozent. Brennholz war um 1,6 Prozent teurer, Holzbriketts um 5,8 Prozent.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise für Superbenzin und Diesel um je 2 Prozent. Heizöl war um 8,4 Prozent teurer, Strom um 0,3 Prozent und Fernwärme um 0,1 Prozent. Der Gaspreis blieb gegenüber Juli unverändert. Feste fossile Brennstoffe verteuerten sich durchschnittlich um 0,5 Prozent.