Österreicher halten 51 Prozent

Rumänische OMV-Tochter wird zu "OMV Petrom"

Die OMV will seine rumänische Tochter Petrom in "OMV Petrom" umbenennen. Abgesegnet werden soll das auf der Hauptversammlung von den Petrom-Aktionäre am 20.10., berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax. Die Marke Petrom bleibe aber bestehen, bestätigt OMV-Sprecherin Michaela Huber.

Petrom nahm im dritten Quartal die Produktion auf zwei neuen Ölquellen (Delta 6 und Lebada Vest 4) im Schwarzen Meer auf. Laut Petrom-Vorstand Johann Pleininger könnte Delta 6 das wichtigste Bohrloch für die OMV-Tochter in Rumänien werden.

Derzeit werden dort fast 2.200 Fass Öl-Äquivalent pro Tag (boe/d) gefördert, im 4. Quartal 2009 soll die maximale Förderung von 3.400 boe/d erreicht werden. Das zweite Bohrloch Lebada Vest 4 bringt derzeit 900 boe/d. Die beiden neuen Ölquellen haben derzeit einen 10-prozentigen Anteil an der gesamten Offshore-Ölförderung von Petrom, teilte die rumänische Tochter mit.

Die OMV hält seit dem Einstieg 2004 die Mehrheit von 51 Prozent an Petrom. 20,6 Prozent gehören dem rumänischen Staat, 20,1 Prozent dem rumänischen Proprietatea Fonds sowie 2 Prozent der EBRD. Auf die Frage ob man bei Petrom aufstocken wolle, so Huber: "Wir sind mit unserem derzeitigen Anteil zufrieden." Im ersten Halbjahr fiel der Nettogewinn von Petrom im Jahresvergleich um 44,5 Prozent auf 923 Mio. Lei (216 Mio. Euro).