Arbeitsminister Martin Kocher

Aus Sicherheitsgründen

Kocher: Immer mehr Firmen wollen geimpfte Mitarbeiter

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Arbeitsminister sieht Arbeitsmarkt derzeit aber noch als groß genug an, um für alle offene Stellen zu haben  

Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) will beim Thema 3G am Arbeitsplatz "abwarten", wie sich die Arbeitgeber weiter verhalten. "Wir sehen, dass immer mehr Unternehmen aus Sicherheitsgründen wollen, dass ihre Mitarbeiter geimpft sind", sagte Kocher am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz in Wien. Momentan sei der Arbeitsmarkt groß genug, um für alle noch offene Stellen zu haben. "Im Moment gibt es wenige Problemfelder."

"Das unterste Sicherheitsnetz, damit es Sicherheit auf dem Arbeitsplatz gibt, ist 3G", so Kocher. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber könnten sich aber aussuchen, ob sie von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 2G verlangen. Die Nachfrage, ob jemand geimpft oder genesen ist, sei bei Bewerbungsgesprächen möglich, darüber seien sich "die meisten Experten einig", so Kocher.

"Wir wollen Arbeitsrecht nicht mit Impfpflichtgesetz vermischen", bekräftigte der Politiker. "Es gibt keine direkte Verbindung. Auch bei anderen Impfungen und Krankheiten gibt es Implikationen auf den Arbeitsplatz." Insgesamt sei der Arbeitsmarkt unterschiedlich, was verschiedene Impfanforderungen betreffe, strich Kocher unter anderem den Gesundheitsbereich hervor, wo 2G gilt.
 

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