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Ohne Migration sinkt Zahl junger Menschen massiv

Die Zahl der jungen Menschen würde ohne Zuwanderung in den OECD-Staaten in kurzer Zeit massiv fallen, warnt die OECD in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht über die Auswirkungen der Migration auf den Arbeitsmarkt. In Österreich etwa würde es 2025 um ein knappes Viertel weniger Menschen in dieser Altersgruppe geben (minus 23 Prozent). OECD-weit würde das Minus 14 Prozent betragen.

Besonders drastisch wäre der Rückgang in einigen osteuropäischen Staaten. In Polen würde sich die Zahl junger Menschen praktisch halbieren (minus 46 Prozent). In der Slowakei würde das Minus 43 Prozent ausmachen. In Deutschland gäbe es um 28 Prozent weniger Menschen zwischen 20 und 24.

Zuwächse würde es laut OECD ohne Migration in Luxemburg (plus 17 Prozent), Mexiko (12 Prozent), Dänemark (13 Prozent), sowie den Niederlanden, Norwegen und der Türkei (je fünf Prozent) geben.

Die OECD folgert in ihrem Bericht, dass sich die OECD-Länder auf Zuwanderung einstellen sollten.