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Stabiler Preis

OPEC lässt Förderquoten unverändert

Aus Sicht des Ölkartells herrscht eine "Ideale Situation".

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat wie erwartet ihre Förderquoten nicht verändert. Dies sagten verschiedene Ölminister nach dem Ende des Herbsttreffens des Kartells am Donnerstag in Wien. Schon im Vorfeld hatten sich Ölminister zufrieden mit der aktuellen Marktlage und den Preisen gezeigt.

Konstanter Preis
  "Wir sind momentan in einer idealen Situation", sagte der Ölminister von Saudi-Arabien als OPEC-Mitglied mit den größten Fördermengen, Ali al-Naimi. Der Markt sei ausreichend bedient und die Nachfrage nach dem "schwarzen Gold" steige. Die Preise der wichtigsten Ölmarken rangierten in diesem Jahr konstant zwischen 70 und 85 Dollar (zwischen 49,6 und 60,3 Euro) pro Barrel (159 Liter).

2008 Reduzierung
  Die zwölf Mitgliedsländer der Kartells hatten zuletzt im Dezember 2008 eine Reduzierung der Förderquoten beschlossen. Einige Länder hatten sich aber nicht daran gehalten und die OPEC-Förderquote über das genannte Ziel steigen lassen. "Es beeinflusst nicht den Markt", kommentierte al-Naimi die Frage nach fehlender Quotendisziplin.

   Der OPEC-Ölpreis stieg am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 1,26 Dollar auf 80,90 Dollar pro Barrel (159 Liter). Ein Barrel der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete im Mittagshandel am Donnerstag 83,38 Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Mittwoch. Anfängliche noch deutlichere Kursgewinne gab der US-Ölpreis ab, nachdem er kurzzeitig auch über die Marke von 84 Dollar geklettert war. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete 84,94 Dollar und damit 30 Cent mehr als am Vortag.