Opel und Peugeot Citroen bauen gemeinsam Autos

Der kriselnde deutsche Autohersteller Opel, der zum US-Konzern GM gehört, und sein französischer Partner PSA Peugeot Citroen wollen erstmals an einem gemeinsamen Autos produzieren.

Vorgesehen sei die Fertigung von Mini-Vans für beide Hersteller im Opel-Werk im spanischen Saragossa, wie Opel am Dienstagabend am Stammsitz Rüsselsheim mitteilte. Es werde sich um Fahrzeuge handeln, die "sich erheblich voneinander unterscheiden und vollständig im Einklang mit den Merkmalen der jeweiligen Marke sein" werden, betonte Opel.

Der Bau der Autos ist Ergebnis der Entwicklung gemeinsamer Fahrzeugarchitekturen, welche die beiden angeschlagenen Hersteller im Dezember angekündigt hatten. Wie Opel mitteilte, sollen die ersten der gemeinsam entwickelten Fahrzeuge Ende 2016 in Saragossa vom Band rollen. Opel werde die technische Umsetzung des Projekts betreuen. PSA liefere Motoren und Getriebe. Die Umsetzung weiterer gemeinsamer Projekte wollten Opel und PSA zu einem späteren Zeitpunkt verkünden, wie Opel erklärte.

In den vergangenen Tagen hatten Medien bereits über den möglichen gemeinsamen Bau von Fahrzeugen in Saragossa berichtet. Außerdem war spekuliert worden, dass der Opel Zafira künftig in einem PSA-Werk Sochaux in Ostfrankreich gebaut werden könnte.

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