Porno-Intrige am Wiener Flughafen

Manager gefeuert

Porno-Intrige am Wiener Flughafen

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Rund um die Besetzung der Chefposten am Airport fliegen die Hackeln tief.

In der Schlammschlacht rund um die Verlängerung der Vorstandsverträge am Flughafen Wien werden immer schwerere Kaliber aufgefahren: Wie jetzt bekannt wurde, wurden in der Computerdatei des bereits 2014 fristlos gefeuerten Technik-Chefs Christoph Edlinger, Sohn von Ex-SPÖ-Minister Rudolf Edlinger, 1.171 Sex- Fotos und 24 Porno-Videos entdeckt.

Alles nur eine Intrige?
„Die Geschichte ist ein Vorwand“, sagt Edlingers Anwältin Katharina Körber-Risak gegenüber ÖSTERREICH: „Ein Mitarbeiter am Flughafen hat die Pornos an alle verschickt, und die sind auch beim Herrn Edlinger in einem unlöschbaren Unterordner am PC gelandet.“

1.171 Sex-Fotos und 24 Porno-Videos auf PC
Der Hintergrund der brisanten Geschichte: Edlinger hatte einen Korruptionsskandal aufgedeckt, kam aber bald selbst ins Visier – ein Mitarbeiter belastete den Politiker-Sohn. Ausgerechnet als Edlingers Suspendierung aber aufgehoben werden sollte, flog der Pornoskandal auf. Dem Vernehmen nach soll es sogar eine Razzia im Haus seines Vaters Rudolf Edlinger gegeben haben.

Luxus-Uhren & Upgrades. Vor der wichtigen Besetzung der Chefposten im Juni hat der Flughafen ein massives Problem. Dass ausgerechnet jetzt mehrere Vorwürfe gegen Manager auftauchen, ist kaum zufällig: Um Airport-Vorstand Julian Jäger gibt es Wirbel wegen Flug-Updates – und ein Manager des Flughafens von Malta, einer Beteiligung des Wiener Airports, wurde entlassen, weil er im Duty-free-Shop eine Omega-Luxusuhr um 3.500 Euro billiger bekommen haben soll.

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