Porr zog millionenschweren Auftrag in Libyen an Land

Österreichs drittgrößter Baukonzern Porr hat in Libyen den Zuschlag für den Bau des landesweit größten Stadions erhalten. Gemeinsam mit der türkischen Renaissance-Gruppe errichtet das Unternehmen im Rahmen eines Joint Ventures mit der Libyan Investment Development Company (LIDCO) eine Sportstätte in der Hauptstadt Tripolis.

Österreichs drittgrößter Baukonzern Porr hat in Libyen den Zuschlag für den Bau des landesweit größten Stadions erhalten. Gemeinsam mit der türkischen Renaissance-Gruppe errichtet das Unternehmen im Rahmen eines Joint Ventures mit der Libyan Investment Development Company (LIDCO) eine Sportstätte in der Hauptstadt Tripolis.

Das Stadion wird für die kontinentale Fußballmeisterschaft African Cup of Nations im Jahr 2013 gebaut. Das Auftragsvolumen belaufe sich auf 200 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. 2009 erzielte Porr mit rund 11.900 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro.

Das neue Stadion in der libyschen Hauptstadt umfasst den Angaben zufolge 50.000 Sitzplätze, Presse- und VIP-Zonen und 10.000 Parkplätze. "Das Projekt ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer selektiven Expansion in neue Märkte. Wir rechnen mit Folgeprojekten in Libyen und der gesamten Region", so Porr-Vorstandschef Karl-Heinz Strauss und der zuständige Vorstand Johannes Dotter.

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