Post verdiente im 1. Quartal etwas weniger

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Die österreichische Post AG hat im ersten Quartal 2014 bei leicht rückläufigen Umsatz einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Periodenergebnis ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,4 Prozent auf 43,7 Mio. Euro zurück. Von der APA befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas niedrigeren Gewinn von 42,3 Mio. Euro gerechnet. Der Umsatz verringerte sich um 0,7 Prozent auf 602,9 Mio. Euro.

Im Paketbereich verzeichnete die Post im ersten Quartal ein Umsatzplus von 3,6 Prozent auf 221,8 Mio. Euro, im Briefgeschäft gab es erneut einen Rückgang von diesmal 2,9 Prozent auf 397,8 Mio. Euro. Die Abkehr von Briefen zu elektronische Medien hält nach wie vor an, Rückgänge wurden etwa im Öffentlichen Sektor verzeichnet. Positive Impulse für das Briefgeschäft gab es im ersten Quartal etwa durch die Arbeiterkammerwahlen.

Das Betriebsergebnis (Ebit) des Geschäftsbereiches Brief, Werbepost & Filialen ging leicht um 1,4 Prozent auf 79 Mio. Euro zurück, das Ebit des Segmentes Paket & Logistik reduzierte sich um 25,5 Prozent auf 7,4 Prozent. Belastend auf das Paketgeschäft wirkten Wertberichtigungen von Forderungen sowie das Effizienzprogramm bei der deutschen Logistiktochter trans-o-flex

Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Post-Management den Ausblick. Mit einer "stabilen Umsatzentwicklung bei einem herausfordernden Marktumfeld" soll heuer eine Ebit-Verbesserung erreicht werden.

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