Lebensmittelhandel

REWE rettete 25 Mio. Mahlzeiten 2025

Die REWE Group Österreich setzt 2025 starke Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung: Über 25 Millionen Mahlzeiten wurden gespendet, Millionen Rettersackerl verkauft und tausende Tonnen Lebensmittel weiterverwertet – gemeinsam mit Handel, Partnern und Kunden. 

Am 26. Mai wird weltweit der Tag der Lebensmittelrettung begangen – initiiert vom WWF Österreich. Ziel ist es, auf die enorme Verschwendung von Lebensmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufmerksam zu machen. In Österreich fallen jährlich über 1,2 Millionen Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle an.
Die REWE Group Österreich zeigt mit ihren Handelsunternehmen BILLA, BILLA PLUS und PENNY Österreich sowie BIPA und ADEG, wie Lebensmittelrettung in der Praxis funktioniert.

Über 25 Millionen Mahlzeiten gespendet

2025 spendete die REWE Group Österreich mehr als 25 Millionen Mahlzeiten-Äquivalente an soziale Organisationen wie die Caritas Österreich, die Team Österreich Tafel des Österreichisches Rotes Kreuz sowie SOMA-Sozialmärkte.
Ein Großteil der Spenden stammt aus den Filialen von BILLA, BILLA PLUS und PENNY. Auch ADEG-Kaufleute leisten wichtige Beiträge, indem sie einwandfreie Lebensmittel weitergeben oder selbst weiterverarbeiten.

REWE rettete 25 Mio. Mahlzeiten 2025
© Robert Harson

1,5 Millionen Rettersackerl verkauft
Ein zentraler Hebel im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung sind die beliebten Rettersackerl. 2025 wurden in Österreich über 1,5 Millionen Sackerl verkauft.
Diese enthalten Obst, Gemüse oder Backwaren mit Schönheitsfehlern – weiterhin einwandfreie Lebensmittel, die günstiger abgegeben werden. Zusätzlich kooperiert BIPA auch mit Too Good To Go, um überschüssige Waren sinnvoll zu verwerten.

REWE rettete 25 Mio. Mahlzeiten 2025
© Robert Harson

„Wunderlinge“ retten tausende Tonnen Obst
Unter der Eigenmarke „Wunderlinge“ wurden 2025 über 5.335 Tonnen Obst und Gemüse verkauft. Die Produkte haben optische Makel, entsprechen aber voller Qualität.
Damit zeigt der Handel: Form ist kein Qualitätskriterium – Geschmack und Frische zählen.

Suppenfonds aus Resten
Die Bio-Marke Ja! Natürlich brachte 2025 neue Suppenfonds in die Regale. Diese entstehen aus wertvollen Nebenprodukten wie Suppengemüse oder Knochen und Karkassen aus der Produktion.
Das Prinzip: hochwertige Lebensmittel vollständig verwerten und geschmackvoll nutzen.

Brot wird Tierfutter
Nicht mehr verkaufbare Backwaren werden in Kooperation mit Futtermittelpartnern zu Tierfutter verarbeitet. So konnten 2025 allein rund 2.736 Tonnen Brot und Gebäck vor der Entsorgung bewahrt werden.

Was jede:r beitragen kann
Laut WWF entstehen mehr als die Hälfte der Lebensmittelabfälle in Haushalten. Schon kleine Maßnahmen helfen:
• Wochenplanung für Mahlzeiten
• Einkauf mit Liste und Vorratscheck
• Verderbliche Lebensmittel zuerst verwenden
• Fixer „Restltag“ in der Küche

  Weitere Rezeptideen und Inspirationen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung finden sich auf www.billa.at/frischgekocht/rezept

Reinschauen lohnt sich

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