Royal Bank of Scotland wieder in den roten Zahlen

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Die verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) hat nach nur einem Quartal im Plus wieder einen Verlust in Milliardenhöhe verbucht. Im dritten Quartal fuhr das Finanzinstitut ein Minus von 1,15 Milliarden Pfund ein, wie die RBS am Freitag in London mitteilte.

Die verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) hat nach nur einem Quartal im Plus wieder einen Verlust in Milliardenhöhe verbucht. Im dritten Quartal fuhr das Finanzinstitut ein Minus von 1,15 Milliarden Pfund ein, wie die RBS am Freitag in London mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet das noch immer eine Verbesserung um 36 Prozent, die vor allem auf die geringere Risikovorsorge für faule Kredite zurückzuführen ist.

Deutlich auf das Ergebnis drückten Verluste aus einer Neubewertung der eigenen Schulden in Höhe von 858 Mio. Pfund. Aufgrund schwacher Investmentbanking-Geschäfte musste die Bank auch operativ Rückschläge verkraften: Inklusive Sonderposten verbuchte die RBS einen operativen Verlust von 132 Mio. Pfund.

Trotz des schwachen Quartals sieht die RBS ihre mittelfristigen Ziele für das Jahr 2013 nicht in Gefahr. Die RBS gehört weltweit zu den größten Verlierern der Finanzkrise und musste mit mehreren Rettungspaketen gestützt werden.

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