Ryanair und andere Billigflieger sind nicht dabei

Ryanair wirft Blick auf Airbus-A320-Familie

Der irische Billigflieger Ryanair hat für künftige Flugzeugbestellungen einen Blick auf die A320-Familie der EADS-Tochter Airbus geworfen. "Wir interessieren uns für die neuen Triebwerke für die Airbus-Familie, die die Kosten um 12 bis 14 Prozent senken sollen", sagte Ryanair-Finanzchef Howard Millar der "Financial Times". Offizielle Gespräche gebe es bisher nicht.

Der irische Billigflieger Ryanair hat für künftige Flugzeugbestellungen einen Blick auf die A320-Familie der EADS-Tochter Airbus geworfen. "Wir interessieren uns für die neuen Triebwerke für die Airbus-Familie, die die Kosten um 12 bis 14 Prozent senken sollen", sagte Ryanair-Finanzchef Howard Millar der "Financial Times". Offizielle Gespräche gebe es bisher nicht.

Die Iren wollen möglicherweise bis zu 300 Flugzeuge bestellen. Die großen Flugzeughersteller wollen ihre Kassenschlager Airbus A320 und Boeing 737 mit sparsameren Triebwerken für die Kunden attraktiver machen, bevor sie von Grund auf neuentwickelte Nachfolgemodelle auf den Markt bringen.

Ryanair betreibt derzeit 250 Flieger vom Typ Boeing 737, bis 2012 soll die Flotte auf 300 Flugzeuge wachsen. Eine weitere Großbestellung ist erst für einen späteren Zeitraum geplant, zumal die Gesellschaft eine vor der Wirtschaftskrise geplante Order über 200 Flugzeuge abgeblasen und stattdessen eine Sonderdividende ausgeschüttet hatte.