Sony Ericsson hält sich knapp in schwarzen Zahlen

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Dank der boomenden Nachfrage nach Smartphones hält sich der Mobiltelefonhersteller Sony Ericsson in den schwarzen Zahlen. Wegen Lieferengpässen nach der Japan-Krise dürften der gemeinsamen Handymarke von Sony und Ericsson jedoch härtere Zeiten bevorstehen.

Die Folgen des Bebens seinen im ersten Quartal gering gewesen, sagte Unternehmenschef Bert Nordberg Reuters. Sie seien im neuen Vierteljahr jedoch definitiv stärker zu spüren. "Wir haben einen Engpass bei Bildschirmen, Batterien und einigen Leiterplatten." Sony Ericsson wird eigenen Angaben zufolge wegen der Lieferengpässe zunächst geringere Mengen von seinen neuen Smartphones auf den Markt bringen und die Einführung eines weiteren Modells aufs Sommerquartal verschieben. Das dürfte die Bilanz des Gemeinschaftsunternehmen eintrüben. Der Konzern ist erst im vergangenen Jahr nach sieben Quartalen mit Verlusten in die Gewinnzone zurückgekehrt.

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