Strabag erwartet in Deutschland weniger Aufträge für den Straßenbau

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Der börsenotierte österreichische Baukonzern Strabag rechnet für heuer mit einem gebremsten Deutschland-Geschäft. Die öffentlichen Aufträge für den Straßenbau entwickeln sich voraussichtlich rückläufig. "Trotz des schlechter werdenden Allgemeinzustands der deutschen Infrastruktur sind bedauerlicherweise keine weiteren unterstützenden Maßnahmen für den Straßen- und Verkehrswegebau zu erwarten", sagte der Vorstand der Strabag AG, Thomas Birtel.

Das vorhandene Budget diene größtenteils der Beseitigung von Schäden, notwendige Neuinvestitionen dagegen blieben aus. Zwar sei der Auftragseingang der deutschen Strabag im ersten Quartal 2012 um ein Viertel auf 1,1 Mrd. Euro gestiegen. Dies sei jedoch im Wesentlichen auf neue Großaufträge im Ausland, vor allem in Polen und Italien, zurückzuführen. Die Bauleistung der deutschen Strabag-Gruppe sank dagegen um 4,5 Prozent auf 550 Mio. Euro.

Im Jahr 2011 erhöhte sich die Bauleistung um 14 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro.

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