Strenger Winter helfen Billigfluglinie Easyjet

Europas zweitgrößte Billigfluglinie Easyjet hat von dem strengen Winter profitiert. Weil viele Europäer vor dem ungewöhnlich langen Frost und Schmuddelwetter Zuflucht im wärmeren Süden suchten, liefen die Geschäfte in den sechs Monaten bis Ende März besser als erwartet, wie die britische Fluggesellschaft mitteilte.

Dabei half auch das frühe Osterfest und der damit verbundene frühere Start in die Urlaubssaison in diesem Jahr. Dadurch konnte der Rivale des irischen Marktführers Ryanair seinen Vorsteuerverlust stärker als erwartet verringern. Er sank auf 61 Mio. Pfund (71,92 Mio. Euro) von 112 Mio. Pfund im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 9,3 Prozent auf 1,6 Mrd. Pfund.

Für das Gesamtjahr bis Ende September stellte Easyjet-Chefin Carolyn McCall einen höheren Überschuss in Aussicht. "Ausgehend von der starken Verlustsenkung in der ersten Jahreshälfte" sei mit "verbesserten Erträgen und Gewinnen" zu rechnen, erklärte sie. Viele Fluggesellschaften machen im Winter Verlust, Geld verdienen sie zumeist nur zur Hochsaison der Reisezeit im Sommer.

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