Texas Instruments schwächelt - Aufträge bleiben aus

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Europas Schuldenkrise und die maue US-Konjunktur bremsen den US-Chiphersteller Texas Instruments aus. "Unsere Kunden und Vertriebspartner werden wegen des weltwirtschaftlichen Umfelds immer vorsichtiger bei der Erteilung neuer Aufträge", klagte Konzernchef Rich Templeton. Er rechnet für das laufende dritte Quartal mit einem ungewöhnlich zähen Geschäft.

Bereits im gerade abgeschlossenen zweiten Quartal ging der Umsatz um 4 Prozent auf 3,3 Mrd. Dollar (2,7 Mrd. Euro) zurück. Der Gewinn brach um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 446 Mio. Dollar ein. Dabei schlugen auch Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme des Rivalen National Semiconductor negativ zu Buche.

Texas Instruments ist führend bei analogen und integrierten Prozessoren für einfache Rechenaufgaben. Die Chips kommen in Waschmaschinen ebenso zum Einsatz wie in Handys, Fernsehgeräten oder Industrieanlagen. Daher gilt das Unternehmen als Barometer für die gesamte Elektronikbranche.

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