Tourismus in EU legt 2014 zu

Der Tourismus wird nach Angaben der EU-Kommission auch im laufenden Jahr expandieren. Nur elf Prozent der Europäer planen nach einer am Donnerstag präsentierten Eurobarometer-Umfrage keine Urlaubsreise. Österreicher zeigten sich unter den 28 EU-Staaten am zuversichtlichsten für einen Urlaub 2014.

EU-Industriekommissar Antonio Tajani war über die Umfrage erfreut. Die Einstellungen der Europäer zum Reisen deuteten auf eine zuverlässige und herausragende Leistung der Tourismusbranche hin, welche die Erholung der gesamten EU-Wirtschaft weiter kräftig vorantreibe.

Bereits 2013 entschlossen sich mehr Europäer zu einer Urlaubsreise außerhalb des eigenen Landes, aber innerhalb der EU. 38 Prozent verbrachten im Vorjahr ihre Haupturlaub in einem anderen EU-Land, um fünf Prozentpunkte mehr als 2012. Außerdem wählte 2013 nur ein Fünftel (19 Prozent) für den Haupturlaub ein Reiseziel außerhalb der 28 EU-Staaten.

Bei der Frage, ob die laufende wirtschaftliche Situation einen Einfluss auf die Urlaubspläne für 2014 haben, antworteten 44 Prozent der Europäer mit Nein. Dabei liegen die Österreicher mit 75 Prozent an erster Stelle.

Die wichtigsten fünf Urlaubsziele der EU sind seit 2012 gleich geblieben. Spanien kommt auf 15 Prozent, Frankreich 11 Prozent Prozent, Italien 10 Prozent, Deutschland 7 Prozent und Österreich 6 Prozent.

Am liebsten Urlaub in einem anderen EU-Land machten im Vorjahr die Luxemburger (92 Prozent). Österreich liegt mit 79 Prozent auf Rang sechs der Reisefreudigsten.