Akropolis Athen

Schuldentragfähigkeit

Troika sieht Griechenland auf Kurs

Athen kann damit mit grünem Licht für die nächste Tranche rechnen.

Die internationale Gläubiger-Troika von EU-Kommission, EZB und IWF sieht Griechenland in Hinblick auf seine Schuldentragfähigkeit auf Linie. Dies erklärte die EU-Kommission am Montag zum Abschluss der jüngsten Troika-Mission in Griechenland.

Bereits am Samstag war aus Verhandlungskreisen am Rande des EU-Finanzministertreffens in Dublin verlautet, dass Griechenland bald mit der nächsten Hilfstranche der internationalen Geldgeber von zehn Milliarden Euro rechnen könne. Die Euro-Finanzminister und der IWF würden über die Ergebnisse im Mai beraten. Erst danach kann das Geld auch fließen.

Grünes Licht
Es werde erwartet, dass die Eurogruppe und das Leitungsgremium des IWF die Prüfung im Mai billigen würden, erklärte die EU-Kommission. "Die Mission und die (griechischen) Stellen waren sich einig, dass die wirtschaftliche Vorausschau weitgehend unverändert ist gegenüber der vorangegangenen Prüfung, mit weiteren Aussichten für eine schrittweise Rückkehr zum Wachstum 2014, unterstützt von einer Inflation deutlich unter dem Eurozonen-Durchschnitt und verbesserter Lohnflexibilität, was hilft, die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft wieder herzustellen", erklärte die EU-Kommission.

Der Chef des Euro-Rettungsschirms, Klaus Regling, hatte am Freitag gesagt, dass Griechenland 2,8 Milliarden Euro erhalte, sollten die geforderten Eckpunkte erreicht sein. Darüber hinaus stehen 7,2 Milliarden Euro aus Anleihen zur Verfügung, um die Banken zu rekapitalisieren.