US-Autozulieferer Delphi treibt Börsenpläne voran

Vor zwei Jahren kämpfte Delphi sich mühsam aus der Insolvenz, jetzt drängt der einst größte US-Autozulieferer wieder ins Rampenlicht. Kreisen zufolge arbeitet das Management mit Hochdruck an einem Börsengang im dritten Quartal. Als Konsortialführer habe Delphi die US-Großbanken JP Morgan und Goldman Sachs ausgewählt.

Wie viele Anteile platziert werden, sei noch offen. Das IPO dürfte aber mindestens ein Volumen von einer Milliarde Dollar haben, so ein Insider. Über ein IPO von Delphi wird schon länger gemunkelt. Ein Sprecher des Zulieferers erklärte auf Nachfrage lediglich, Zeitpunkt und die Wahrscheinlichkeit eines Börsenganges bestimmten letztlich das Management und der Markt.

Den Kreisen zufolge dürfte Delphi den IPO-Antrag in den kommenden Wochen bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen. Zudem arbeite der Konzern derzeit daran, sich von den Banken eine Kreditlinie über 1,25 Mrd. Dollar als Liquiditätspuffer zu sichern. Bisher hatte JP Morgan 500 Mio. Dollar zur Verfügung gestellt.

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