US-Börsen zur Eröffnung schwächer - Griechenland im Fokus

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag kurz nach Handelsbeginn leichter notiert. Bis 16.05 Uhr schwächte sich der Dow Jones Industrial Index um 0,93 Prozent auf 12.770,16 Zähler ab.

Nach dem überraschenden Nein der ultrarechten griechischen Regierungspartei Laos zum geplanten Sparpaket zeigten sich die Anleger deutlich verunsichert. Ohne das Paket droht Griechenland die Staatspleite. Die Euro-Finanzminister vertagten ihren Beschluss für das Hilfsprogramm auf kommenden Mittwoch. Auch das Handelsbilanzdefizit der USA und der Index für das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan fielen schlechter aus als von Volkswirten erwartet.

Die Verunsicherung wegen Griechenland drückte auch an der Wall Street Finanztitel ins Minus. Bank of America gaben um 1,22 Prozent nach, ebenso JPMorgan, minus 1,29 Prozent, und Goldman Sachs, minus 0,88 Prozent. Die Aktien der New Yorker Börse verteuerten sich um 0,43 Prozent nachdem man die Gewinnerwartungen der Experten übertroffen hatte.

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