US-Börsen zur Eröffnung verhalten erwartet

Wegen eines starken US-Arbeitsmarktberichts winkt der Wall Street am Freitag eine verhaltene Eröffnung. Von Börsianern hieß es, nach dem unerwartet robusten US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal verstärkten die aktuellen Daten die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed ihre konjunkturstützenden Anleihekäufe schon bald drosseln werde.

Neben Konjunkturdaten standen vor dem Wochenende einige Unternehmensberichte auf der Agenda. Die Aktien von Walt Disney verloren schon vorbörslich mehr als ein Prozent. Der Unterhaltungskonzern konnte dank gestiegener Besucherzahlen in seinen Freizeitparks und besserer Fanartikel-Verkäufe Umsatz und Überschuss im dritten Quartal steigern. Allerdings schwächelten die Fernsehsender mit dem Sportkanal ESPN sowie dem Flaggschiff ABC, welche die größten Umsatzbringer für das Unternehmen sind.

Für die IBM-Titel ging es um gut ein halbes Prozent bergab, nachdem der Computerhersteller einen Wechsel auf dem Posten des Finanzchefs angekündigt hatte. Mark Loughridge, der den Posten so lange innehatte wie vor ihm noch niemand in der 102-jährigen Geschichte von "Big Blue", geht am 31. Dezember dieses Jahres in Pension. Sein Amtsnachfolger Martin Schroeter hatte sich bisher auf der zweiten Führungsebene um die Finanzen von IBM gekümmert. Die Titel des Grafikkarten-Herstellers Nvidia legten dank eines besser als erwartet ausgefallenen Quartalsgewinns vorbörslich um mehr als zwei Prozent zu.

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