US-Börsen zur Eröffnung wenig verändert erwartet

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Die US-Börsen dürften am Freitag kaum verändert starten. Zum großen Verfall an den weltweiten Terminbörsen stand der September-Kontrakt auf den Leitindex Dow Jones Industrial rund eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn mit 0,05 Prozent im Plus. Der Future auf den Auswahlindex für Technologiewerte, den Nasdaq 100, gewann 0,11 Prozent.

Nachdem der S&P-500-Index am Donnerstag im Nachklang auf die jüngsten Aussagen von US-Notenbankchefin Janet Yellen erneut auf einem Rekordhoch geschlossen hatte, dürfte zunächst wieder etwas Zurückhaltung angesagt sein, hieß es am Markt. Yellens Worte könnten die Risikobereitschaft der Händler zugunsten von Aktien aber wohl weiter hoch halten, sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Broker Alpari UK. Wegen des an wichtigen Konjunkturdaten leeren Kalenders rechnet Erlam an diesem Tag jedoch nicht mit größeren Kurstreibern für den Gesamtmarkt.

Erneut dürften General Electric (GE) im Fokus stehen. Nachdem der Mischkonzern am Vorabend seine Offerte für Alstom versüßt hatte, zogen nun Siemens und dessen japanischer Partner MHI nach. GE reagierten vorbörslich allerdings kaum mit minus 0,11 Prozent.

Dagegen büßten die Oracle-Papiere im vorbörslichen Handel mehr als sechs Prozent ein. Galoppierende Kosten und stagnierende Verkäufe neuer Software-Lizenzen machen dem Erzfeind von SAP zu schaffen. Mit seinem Umsatz und Ergebnis des vierten Geschäftsquartals von März bis Mai enttäuschte Oracle die Analystenerwartungen.

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