US-Notenbank hält vorerst an Geldspritzen fest

Die US-Notenbank hält vorerst an ihren Geldspritzen fest. Bis zu einer nachhaltigen Besserung der Konjunktur würden weiter Monat für Monat für 85 Milliarden Dollar (64 Mrd. Euro) Staatsanleihen und Immobilienpapiere gekauft, teilte die Federal Reserve am Mittwoch in Washington nach einer Sitzung des für die US-Geldpolitik entscheidenden Offenmarktausschusses mit.

Die Fed sei allerdings bereit, die Käufe bei Bedarf zu verringern oder zu verstärken. Ihren Leitzins beließ die Zentralbank wie erwartet bei null bis 0,25 Prozent.

Fed-Chef Ben Bernanke hatte angekündigt, das Anleihen-Ankaufprogramm bis Mitte 2014 auslaufen lassen zu wollen. Wann die Fed mit dem Ausstieg beginnt, ließ sie nun weiter offen. Die meisten von Reuters befragten Händler, die Geschäfte direkt mit der Fed machen, hatten die Erwartung geäußert, dass die Notenbank bereits im September mit dem Abbau beginnen wird.

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