US-Verbrauchervertrauen und Einkaufsmanagerindex brechen überraschend im Mai ein

Das Konsumklima in den USA hat sich im Mai unerwartet eingetrübt. Der Index für das Verbrauchervertrauen sank auf 60,8 von 66,0 Punkten im April. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 66,5 Punkte gerechnet. Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

Die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago hat sich im Mai ebenfalls überraschend kräftig eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 67,6 Punkten im Vormonat auf 56,6 Zähler gefallen. Volkswirte hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, diesen aber deutlich moderater auf 63,0 Punkte veranschlagt.