Verkauf von T-Mobile USA ist geplatzt

Der US-Telekommunikationsriese AT&T gibt seine Pläne zum Kauf von T-Mobile USA auf. Wegen Bedenken der US-Wettbewerbshüter hat AT&T die 39 Mrd. Dollar (zuletzt 30 Mrd. Euro) schwere Übernahme der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom abgeblasen. Die Zeichen für einen Abbruch des Geschäfts hatten sich zuletzt verdichtet. Die Wettbewerbshüter sowie das US-Justizministerium hatten Bedenken gegen den Deal geäußert, weil sie eine Konzentration des Mobilfunkmarktes auf wenige große Anbieter fürchten.

Trostpflaster für die Deutsche Telekom: Sie bekommt 3 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro) in bar, die vertraglich vereinbarte Break-Up-Fee. Zudem darf sie das Netz des größeren Rivalen mitnutzen - das sogenannte Roaming - und bekommt überdies begehrte Funkfrequenzen. AT&T bezifferte den Gesamtwert des Ausgleichspakets auf 4 Milliarden Dollar. Die Deutsche Telekom erklärte, sie erwarte die Zahlung noch im laufenden Jahr.

AT&T wäre mit dem Zukauf zum absolut größten Mobilfunkanbieter der USA gewachsen.

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