Warmes Wetter hilft H&M-Umsatz auf die Sprünge

Die schwedische Modekette H&M hat von der Kauffreude vieler Kunden wegen des guten Wetters im Mai profitiert. Wie der Konzern mitteilte, stiegen die Umsätze auf vergleichbarer Basis um drei Prozent. Analysten hatten mit einem Rückgang um ein Prozent gerechnet. Unter Berücksichtigung aller Filialen - auch jener, die erst weniger als ein Jahr geöffnet sind - und des Internet-Absatzes legten die Erlöse sogar um zwölf Prozent zu. Im Quartal erhöhte sich der Umsatz um 15 Prozent auf 31,7 Mrd. Schwedische Kronen (3,59 Mrd. Euro). Am 20. Juni veröffentlicht H&M seinen vollständigen Geschäftsbericht.

Im April hatte der weltweit zweitgrößte Bekleidungskonzern wegen der kalten Temperaturen noch mit dem ersten Umsatzrückgang seit August 2009 enttäuscht. Dem Konkurrenten der Zara-Mutter Inditex machen seit einiger Zeit Kampfpreise und die Kaufzurückhaltung in Folge der Schuldenkrise zu schaffen. H&M betreibt rund 2500 Filialen in 44 Ländern in Europa, Asien und Nordamerika. Wichtigster Markt ist Deutschland. Die Schweden wollen ihre Präsenz vor allem in China ausbauen.