Arbeitskosten in Österreich stark gestiegen

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Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der EU im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 um 2,4 % gestiegen. In der Eurozone betrug die Erhöhung 2,2 %, geht aus den neuesten Eurostat-Daten hervor. Österreich liegt mit einer Steigerungsrate von 6,5 % hinter Bulgarien mit 11,3 % an zweiter Stelle.

Hinter Bulgarien und Österreich folgt Polen auf Rang drei mit +5,7 %. Dann kommen Tschechien (5,4), Rumänien (5,2), Spanien (3,4), Schweden (3,2), Zypern (2,9), Portugal (2,8), Luxemburg (2,6), Niederlande (2,1), Dänemark (1,7), Frankreich (1,6), Belgien (1,6), Finnland (1,5), Deutschland (1,2) und Großbritannien (0,9).

Die restlichen 7 EU-Länder weisen einen Rückgang der Arbeitskosten auf. Hier liegt Litauen mit -10,8 % an der Spitze, gefolgt von Estland (-5,8), Lettland (-5,6), Slowenien (-3,6), Ungarn (-1,1), der Slowakei (-0,7) und Malta (-0,4). Keine Zahlen lagen aus den vier EU-Ländern Irland, Griechenland, Italien und Luxemburg vor.

Die Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Bei einer Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen zeigt sich, dass in der EU-27 die Arbeitskosten pro Stunde um 1,9 % in der Industrie, um 3,1 % im Baugewerbe und um 2,5 % im Dienstleistungssektor gestiegen sind.

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