Brüderle warnte vor übertriebenem Konjunkturoptimismus

Brüderle: "Athen hat den Ernst der Lage erkannt"
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Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat trotz positiver Prognosen der führenden Institute vor übertriebenem Konjunkturoptimismus gewarnt. "So erfreulich die Entwicklung ist: Wir sind damit noch nicht über dem Berg", sagte Brüderle am Donnerstag in Berlin. "Wir brauchen zwei bis drei Jahre, um das Wohlstandsniveau von 2008 wieder zu erreichen."

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In ihrem Frühjahrsgutachten sagen die Institute für 2010 ein Wachstum von 1,5 % voraus. "Die Auftragstendenzen sind unübersehbar", sagte Brüderle. "Der Impuls kommt von außen, vom Export."

Der Minister hält die erweiterte Förderung der Kurzarbeit nicht für eine Dauerlösung. "Man muss bei solchen Instrumenten achtgeben, wie lange man solche Maßnahmen durchführt", sagte Brüderle. "Sie haben immer zwei Seiten." Die großzügige Förderung der Kurzarbeit helfe den Unternehmen dabei, Fachkräfte zu halten. Allerdings handle es sich dabei auch um eine teure Subvention, durch den "notwendige Rekonstruierungsprozesse verzögert werden können".

Die deutsche Bundesregierung plant, dass die Bundesagentur für Arbeit die Sozialbeiträge auf Kurzarbeit noch bis Ende Juni 2012 übernimmt. Nach geltendem Recht würde diese Regelung Ende dieses Jahres auslaufen.

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