Ausbau des maroden Straßennetzes geplant

Bulgarien investiert 2,5 Mrd. Euro in Straßenprojekte

Zur Verbesserung seiner Infrastruktur will Bulgarien 1,2 Mrd. Euro aus den EU-Fonds für neue Straßen und Autobahnen anzapfen. Diese Projekte sind bis zum Jahr 2013 geplant, sagte der für die regionale Entwicklung zuständige Minister Rossen Plewneliew.

Im Beisein von EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani stellte die neue bürgerlichen Regierung ihre Vorhaben zum Ausbau des maroden Straßennetzes vor. Geplant seien außerdem auch nicht von der EU finanzierte Projekte im Wert von 1,3 Mrd. Euro.

Wegen der Korruption in Bulgarien hatte die EU vor mehr als einem Jahr Hilfen zum Ausbau der Infrastruktur und für den Agrarsektor von rund 500 Mio. Euro gestoppt. Die neue Regierung in Sofia ist nun bemüht, bessere Kontrollen über die Nutzung der EU-Gelder einzuführen, damit diese wieder im vollen Umfang nach Bulgarien fließen können.

Ein Beratungsrat bei Staatspräsident Georgi Parwanow bekräftigte am 14. September die von der Regierung geplanten Maßnahmen zum wirksameren Kampf gegen die Korruption.