Geringe Inlandsnachfrage belastet die Wirtschaft

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Estlands Wirtschaft schrumpfte um 16,6 Prozent

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Die estnische Wirtschaft ist in den Monaten April bis Juni dieses Jahres um 16,6 Prozent geschrumpft. Damit verschlimmerte sich die Rezession in dem baltischen Land gegenüber dem ersten Quartal (minus 15,1 Prozent) vergleichsweise geringfügig.

In den beiden baltischen Schwesterrepubliken Estlands war die Situation zuletzt noch schlimmer: In Lettland ging das BIP im zweiten Quartal um 19,6 Prozent zurück, in Litauen sogar um 22,4 Prozent. Laut dem Statistikamt in Tallinn sind weiterhin alle Sektoren der estnischen Wirtschaft rückläufig, hauptsächlich infolge geringer Inlandsnachfrage.

Am stärksten rückläufig seien Industrie, Bauwirtschaft und Großhandel. Einer am 11. August von der Wirtschaft "Äripäev" veröffentlichten Umfrage zufolge glauben 71 Prozent der Unternehmer in Estland, dass die Wirtschaft in ihrem Land im zweiten Halbjahr stärker schrumpfen wird als bisher.

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