Mitterlehner sieht Privatisierungspotenzial

„Top-Chancen für Firmen in China"

China ist eine der ganz großen Wachstumsregionen der kommenden Jahre, nicht zuletzt für österreichische Firmen. 700 Mio. Euro haben heimische Unternehmen dort bisher direkt investiert, Tendenz stark steigend.

Anlässlich der Weltausstellung Expo 2010 in Shanghai, die seit dem vergangenen Wochenende läuft, wird das Potenzial mehr als deutlich. „Wer hier nicht dabei ist, macht in den nächsten Jahren kein Geschäft“, sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner bei der Eröffnung des Österreich-Pavillons auf dem Ausstellungsgelände.

Wichtige Investition

16 Mio. Euro lässt sich Österreich seine Präsenz auf der Expo kosten; 12 Mio. zahlt das Wirtschaftsministerium, 4 Mio. die Wirtschaftskammer. „Eine absolut notwendige Investition“, so Mitterlehner. Beispielsweise im Bereich Umwelttechnik böten sich in China „Top-Chancen für das Know-how unserer Firmen“.