Wiener Börse schließt erneut auf Zweijahrestief

Die Wiener Börse hat am Dienstag ihre Talfahrt fortgesetzt. Der ATX fiel um 3,12 Prozent auf 1.657,57 und erreichte damit neue Zweijahrestiefs. Für fallende Kurse sorgte weiter die Schuldenkrise auf beiden Seiten des Atlantiks.

In den USA wurde das Scheitern des Komitees zur Ausarbeitung eines Schuldenabbauplans bekanntgegeben. In Europa schürten zudem die wieder gestiegenen Anleihenrenditen von Problemländern die Ängste vor der Schuldenkrise. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten fielen zudem enttäuschend aus.

Besonders kräftig unter die Räder kamen Erste Group und fielen um 9,44 Prozent auf das neue Zweijahrestief von 10,70 Euro. Die Aktie hat allein seit Wochenbeginn 18 Prozent verloren. Etwas geringer fielen die Verluste bei Raiffeisen aus, die Aktie verlor 3,49 Prozent auf 14,80 Euro. Auch die anderen ATX-Schwergewichte OMV (minus 3,45 Prozent), voestalpine (minus 2,10 Prozent), Andritz (minus 2,35 Prozent) und Telekom Austria (minus 1,83 Prozent) fielen stark.

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