Wiener Börse schließt weit in der Verlustzone

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 1,84 Prozent auf 2.923,55 Einheiten. Die europäischen Aktienmärkte haben inmitten politischer Spannungen in der arabischen Welt einen schwachen Wochenauftakt hingelegt.

In Wien rückten OMV angesichts drohender Produktionsunterbrechungen in Libyen in den Fokus. Am Ende der Kurstafel rutschten die Ölpapiere um 4,15 Prozent auf 32,57 Euro ab. Libyen gehört mit einer täglichen Produktion von rund 34.000 Barrel zu den wichtigsten Erdölförderländern der OMV.

Die Strabag hat 2010 gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang der Bauleistung um 1,9 Prozent auf 12,8 Mrd. Euro erlitten. Die Aktienanalysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) bewerteten die Daten nach einer ersten Durchsicht als "leicht unter den Erwartungen". Die Titel des Baukonzerns verloren 5,29 Prozent auf 20,67 Euro.