Wiener Börse vor US-Arbeitsmarktbericht behauptet

Die Wiener Börse hat sich am Freitagnachmittag knapp behauptet gezeigt. Der ATX notierte um 14.15 Uhr mit einem kleinen Minus von 0,12 Prozent bei 2.522,16 Punkten. Der Handel am frühen Nachmittag gestaltete sich weiter ruhig. Belastet wurde die Stimmung von dem sich ausweitenden Konflikt in der Ukraine.

Ukrainische Regierungstruppen haben einen Angriff auf die prorussischen Milizen bei den Städten Slawjansk und Kramatorsk im Osten des Landes begonnen. Russlands Präsident Wladimir Putin hat der ukrainischen Regierung mittlerweile vorgeworfen, mit dem Einsatz die "letzte Hoffnung" auf die Umsetzung des Genfer Abkommens zu zerstören.

Die meisten Kursveränderungen und Umsätze an der Wiener Börse hielten sich aber in engen Spannen. Auch bedingt durch den Fenstertag dürften die Handelsvolumen moderat bleiben.

Deutlich unter Druck standen weiter Immofinanz und fielen bei höherem Volumen um 2,99 Prozent auf 2,59 Euro. Aktien des Immofinanz-Spinoffs Buwog stiegen hingegen bei guten Umsätzen um 0,87 Prozent auf 13,35 Euro. Gesucht waren auch Schoeller-Bleckmann und setzten sich mit einem Plus von 3,53 Prozent auf 94,80 Euro an die Spitze des prime market.

Mit Spannung erwartet wird jetzt der um 14.30 Uhr MESZ anstehende US-Arbeitsmarktbericht. Von dem monatlichen Bericht erwarten Marktteilnehmer wichtige Hinweise auf die weitere Geldpolitik der Fed. Der bereits veröffentlichte Bericht des privaten Jobvermittlers ADP lässt dabei auf solide Arbeitsmarktdaten hoffen.

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