US-Börsen starten nach Arbeitsmarktbericht fester
Der schlecht ausgefallene Arbeitsmarktbericht für September hat an den Börsen die Hoffnung auf eine noch länger andauernde lockere Geldpolitik der US-Notenbank Fed geschürt. Einige Analysten erwarten nun, dass die Notenbanker erst 2014 von ihrer Politik des extrem günstigen Geldes abrücken.
Die gemeldete Arbeitslosenquote ist zwar überraschend von 7,3 auf 7,2 Prozent gefallen, die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft ist aber nur um 148.000 gestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit 180.000 gerechnet. Der ursprünglich für Anfang Oktober angesetzte Arbeitsmarktbericht war wegen des mittlerweile beendeten Verwaltungsstillstands verschoben worden.
Die US-Notenbank Fed hat ein Ende ihrer derzeit ultralockeren Geldpolitik von einer Erholung am Arbeitsmarkt abhängig gemacht, die Arbeitsmarktberichte werden daher von den Börsen mit Spannung verfolgt. Die negativen Auswirkungen des Verwaltungsstillstands werden allerdings erst im Oktober-Arbeitsmarktbericht zu sehen sein.
Für Impulse bei einzelnen Aktien sorgte auch die laufende US-Ergebnisberichtssaison. Schlecht wurden die von Texas Instruments gemeldeten Zahlen aufgenommen. Die Aktie des Technologiekonzerns büßte bis dato 2,42 Prozent ein.
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