Wiener Linien stoppen SMS-Tickets

Ab 1. Oktober

Wiener Linien stoppen SMS-Tickets

A1 stellt das Angebot aufgrund mangelnder Nachfrage österreichweit ein .

Einen Fahrschein für die Wiener Linien per SMS zu lösen, wird ab 1. Oktober nicht mehr möglich sein. A1 stellt den Dienst aufgrund mangelnder Nachfrage österreichweit ein, wie eine Sprecherin des Unternehmens der APA am Dienstag einen Bericht der Plattform "Futurezone" bestätigte. Betroffen sind davon auch Kunden der Grazer, Linzer und Innsbrucker Verkehrsbetriebe.

In Klagenfurt und Salzburg gebe es das Service bereits seit längerem nicht mehr, neben Wien sind von der Einstellung per Ende September auch Graz, Linz und Innsbruck betroffen. "Aufgrund der geringen Nutzung rentiert sich der Betrieb dieser eigenen Plattform für uns nicht mehr", so die A1-Sprecherin. Zudem würden viele Verkehrsbetriebe bereits eigene Services anbieten. Der SMS-Ticketkauf bei den ÖBB sei bereits seit einigen Monaten eingestellt.

In den vergangenen drei bis vier Jahren sei die Nutzung des SMS-Fahrscheins bei den Wiener Linien um rund 80 Prozent zurückgegangen, sagte ein Wiener-Linien-Sprecher. Das liegt vermutlich auch am Smartphone-Angebot der Verkehrsbetriebe der Bundeshauptstadt: Denn per App könne man natürlich auch weiterhin Tickets erwerben, betonte der Sprecher.