Wiener Rentenmarkt am Nachmittag mit höheren Notierungen
Nachdem sich in der Früh die Lage am spanischen Anleihenmarkt verschärft hatte und die Zinsen für zehnjährige Staatspapiere bereits an der Sechs-Prozent-Marke gekratzt hatten, sorgten die jüngsten EZB-Aussagen dafür, dass sich die Stimmung wieder etwas entspannen konnte, hieß es. Um Spanien aus der Schusslinie zu nehmen drohte EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure spekulativen Anlegern damit, am Staatsanleihenmarkt wieder als Käufer aktiv zu werden.
Der Nervosität der Anleger bezüglich Spaniens schlug sich zudem in einem gewissen Misstrauen gegenüber Italien nieder, hieß es weiter. Dennoch konnte sich das Land zumindest kurzfristig problemlos frisches Geld beschaffen. Dafür musste Italien jedoch deutlich höhere Zinsen in Kauf nehmen.
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